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   ·Î·¼¶óÀÌ                                   Lorelei(çÈæ»)
   ³Ê´Â ÇÑ ¶³±â ²É°ú °°ÀÌ               Eine Blume
   óÀ½À¸·Î »ç¶ûÇÏ´Â »ç¶÷Àº           Wer Zum Ersten Male Liebt
   ³» ¼ÒÁßÇÑ Ä£±¸¿©                         Teurer Freund
   ¿ø¸ÁÇÏÁö ¾ÊÀ¸¸®                         Ich Grolle Nicht
   ¸Í¼¼º¸´Ù´Â Ű½º¸¦                       O Schwore Nicht Und Kusse Nur
   ³ë·¡ÀÇ ³¯°³ À§¿¡                         Auf Flugeln Des Gesanges
   ¾Æ±×³×½º¿©, ³ª ±×´ë¸¦ »ç¶ûÇϳë¶ó Erklaerung
 

·Î·¼¶óÀÌ

                       -ÇÏÀ̳×


¿Ö ±×·±Áö ±× ±î´ßÀº ¾Ë ¼ö ¾øÁö¸¸
³» ¸¶À½Àº ÀÚ²Ù¸¸ ½½ÆÛÁö³ª´Ï

¿¾³¯ºÎÅÍ ÀüÇØÁ® ¿À´Â À̾߱Ⱑ
³» ¸¶À½¿¡ ÀÚ²Ù¸¸ ¸Þ¾Æ¸®Ä£´Ù.


½Ò½ÒÇÑ ¹Ù¶÷ ºÒ°í ÇØ°Å¸§ µå¸®¿î
¶óÀÎ °­Àº ¼Ò¸® ¾øÀÌ È帣°í Àִµ¥

Áö´Â ÇØÀÇ Àú³á³îÀ» ¹Þ°í¼­
¹ÙÀ§´Â ¹Ý¦ÀÌ¸ç ¿ì¶Ò ¼Ú¾Æ ÀÖ´Ù.


À̻󽺷´±¸³ª ±× ¹ÙÀ§ À§¿¡
ºÎ¸£°í ÀÖ´Â ³ë·¡ ¼Ò¸®

±× ¸á·¯µð´Â À̻󽺷¯¿ö
±× ³ë·¡ÀÇ ÈûÀº ¸¶À½¿¡ ½º¹Î´Ù.


¹è Á£°í ÀÖ´Â »ç°øÀÇ ¸¶À½¿¡
ÀÚ²Ù¸¸ ½½Ç »ý°¢ÀÌ µé±â¸¸ ÇÏ¿©

µÚµ¹¾Æº¸´Â ±×ÀÇ ´«µ¿ÀÚ¿¡´Â
°­ ¼ÓÀÇ ¹ÙÀ§°¡ º¸ÀÌÁö ¾Ê´Â´Ù.


¹«ÂüÇϰԵµ °­ ¹°°áÀº ¸¶Ä§³»
¹è¿Í »ç°øÀ» »ïŰ°í ¸»¾Ò³ª´Ï

±× ±î´ßÀº ¸»ÇÒ ¼ö ¾øÀ¸³ª ·Î·¼¶óÀÌÀÇ
³ë·¡·Î ¸»¹Ì¾ÏÀº ÀÌ»óÇÑ ÀÏÀÌ¿©.



Lorelei

               - Heinrich Heine


I do not know what it means that

I am so sadly inclined,

There is an old tale and its scenes that

Will not depart from my mind.


The air is cool and darkling,

And peaceful flows the Rhine,

The mountain top is sparkling,

The setting sunbeams shine.


The fairest maid is reclining

In wondrous beauty there,

Her golden jewels are shining,

She combs her golden hair.


With a golden comb she is combing,

And sings a song so free,

It casts a spell on the gloaming,

A magical melody.


The boatman listens, and o'er him

Wild-aching passions roll;

He sees but the maiden before him,

He sees not reef or shoal.


I think at last the waves swalls

The boat and the boatman's cry;

And this is the fate that follows

The song of the Lorelei.



³Ê´Â ÇÑ ¶³±â ²É°ú°°ÀÌ

¡¡          - ÇÏÀθ®ÀÌ ÇÏÀ̳×

 
³Ê´Â ÇÑ ¶³±â ²É°ú °°ÀÌ
±Í¿±°í ¿¹»Ú°í ±ú²ýÇÏ¿©¶ó.

³Ê¸¦ ¹Ù¶ó´Ùº¸°í ÀÖ³ë¶ó¸é
°¡½¿¿¡ ¾Ö¼ö°¡ ½º¸çµå´©³ª.


³ÊÀÇ ¸Ó¸®¿¡ µÎ ¼ÕÀ» ¾ñ°í
³ª ÇÏ´À´Ô²² ±âµµÇØ¾ß Çϸ®,

¾ðÁ¦³ª ³×°¡ ±Í¿±°í ¿¹»Ú°í
±ú²ýÇÏ°Ô ÀÖ¾î´Þ¶ó°í.



Eine Blume

                     - Heinrich Heine

 
Du bist wie eine Blume

So hold und schon und rein;

Ich schau dich an, und Wehmut

Schleicht mir ins Herz hinein.

Mir ist, als ob ich die Hande

Aufs Haupt dir legen sollt',

Betend, dass Gott dich erhalte

So rein und schon und hold.

 

óÀ½À¸·Î »ç¶ûÇÏ´Â »ç¶÷Àº

¡¡              - ÇÏÀθ®ÀÌ ÇÏÀ̳×


óÀ½À¸·Î »ç¶ûÇÏ´Â »ç¶÷Àº,
ºñ·Ï ºÒÇàÇÏ´Ù ÇØµµ ½ÅÀ̶ó³×.

ÇÏÁö¸¸ ºÒÇàÇÑ »ç¶ûÀ»
µÎ ¹ø¾¿ ÇÏ´Â »ç¶÷Àº ¹Ùº¸¶ó³×.


³ª´Â ±×·¯ÇÑ ¹Ùº¸, »ç¶û¹ÞÁöµµ
¸øÇÑ Ã¤, ¶Ç ´Ù½Ã »ç¶û¿¡ ºüÁ³³×!

ÇØ¿Í ´Þ°ú º°µéÀÌ ±ò±ò´ë°í ¿ô³×,
³ªµµ µû¶ó ¿ôÀ¸¸ç, Á׾´Ù³×.

 

Wer zum Ersten Male Liebt(Die Heimkehr - LXIII)

               - Heinrich Heine


Wer zum ersten Male liebt,

Seis auch glucklos, ist ein Gott;

Aber wer zum zweiten Male

Glucklos liebt, der ist ein Narr.

Ich, ein solcher Narr, ich liebe

Wieder ohne Gegenliebe!

Sonne, Mond und Sterne lachen,

Und ich lache mit - und sterbe.



³» ¼ÒÁßÇÑ Ä£±¸¿©

                   - ÇÏÀθ®ÀÌ ÇÏÀ̳×


³» ¼ÒÁßÇÑ Ä£±¸¿©, ³Ê »ç¶û¿¡ ºüÁ³±¸³ª,
»õ·Î¿î °íÅë¿¡ ½Ã´Þ¸®°í ÀÖ±¸³ª.

³× ¸Ó¸´¼ÓÀº °¥¼ö·Ï ¾îµÎ¿öÁö°í,
³× °¡½¿¼ÓÀº °¥¼ö·Ï È¯ÇØÁö°ÚÁö.


³» ¼ÒÁßÇÑ Ä£±¸¿©, ³Ê »ç¶û¿¡ ºüÁ³±¸³ª,
³×°¡ ±×°ÍÀ» ¼³»ç °í¹éÇÏÁö ¾Ê¾Æµµ,

½ÉÀåÀÇ ºÒ±æÀÌ ¹ú½á ³× Á¶³¢ »çÀÌ·Î
ÈÎÈΠŸ¿À¸£´Â °ÍÀÌ º¸À̴±¸³ª.

 

Teurer Freund(Die Heimkehr - LIV)

             - Heinrich Heine

Teurer Freund, du bist verliebt,

Und dich qualen neue Schmerzen;

Dunkler wird es dir im Kopf,

Heller wird es dir im Herzen.

Teurer Freund, du bist verliebt,

Und du willst es nicht bekennen,

Und ich seh des Herzens Glut

Schon durch deine Weste brennen.



¿ø¸ÁÇÏÁö ¾ÊÀ¸¸®

¡¡                  - ÇÏÀ̳×


¿ø¸ÁÇÏÁö ¾ÊÀ¸¸®, ÀÌ °¡½¿ Âõ¾îÁ®µµ.
°¡¹ö¸° »ç¶÷¾Æ! ¿ø¸ÁÇÏÁö ¾ÊÀ¸¸®.

¼ö¸¹Àº ´ÙÀ̾Ƹյå·Î ¸öÀ» ²Ù¸çµµ
±×´ëÀÇ ¸¶À½Àº įįÇÑ ¹ãÀ̾î¶ó.


³ª´Â ÀÏÂïºÎÅÍ ¾Ë°í ÀÖ¾ú³ë¶ó.
±×´ë¸¦ ²Þ²Û ±× ¶§ ±×´ë ¸¶À½ÀÇ ¾îµÎ¿òµµ º¸¾Ò´Ù.

±×´ë ¸¶À½À» °¦°í ÀÖ´Â ¹ìµµ º¸¾Ò´Ù.
¿¬ÀÎÀÌ¿©, ³Ê´Â Á¤¸» ºÒÇàÇÑ »ç¶÷À̾ú´Ù.



Ich Grolle Nicht(Lyrisches Intermezzo)

                     - Heinrich Heine


Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht,

Ewig verlornes Lieb! ich grolle nicht.

Wie du auch strahlst in Diamantenpracht,

Es fallt kein Strahl in deines Herzens Nacht.

Das weiß ich langst. Ich sah dich ja im Traum,

und sah die Nacht in deines Herzens Raum,

Und sah die Schlang, die dir am Herzen frißt, -

Ich sah, mein Lieb, wie sehr du elend bist.



¸Í¼¼º¸´Ù´Â Ű½º¸¦

                 - ÇÏÀθ®È÷ ÇÏÀ̳×


¿À¿À, ¸Í¼¼´Â ÇÏÁö ¸»°í ¿À·ÎÁö Ű½º¸¸!
¿©ÀÚÀÇ ¾à¼ÓÀº Àý´ë ¹ÏÁö ¾Ê´Â´Ù

±×´ë ¸» ´ÞÄÞÇÏÁö¸¸ Ű½º´Â ´õ¿í ´ÞÄÞÇÏ´Ù
³ª´Â ±×´ë Ű½º ¾îµð¼­³ª °£Á÷ÇϰڴÙ

¸Í¼¼¶õ ºó ¹Ù¶÷°ú °°Àº °Í
¾Æ´Ï, ³» ¸»À» Ãë¼ÒÇϰڴÙ


±×´ë´Â ´ç´çÇÏ°Ô ¸Í¼¼ÇÏ°í ¶Ç »ç¶ûÇ϶ó
±×·¯¸é ³»°¡ ±×´ë °¡½¿¿¡ ¸Ó¸® ±â´í ä

±×´ëÀÇ ÇÏÀÎÀÌ µÇ°í ¿µ¿øÇÑ ½Å·Ú ¼Ó¿¡¼­
Ãູ¹ÞÀº ±×´ë ¿ë¼­¸¦ °¨È÷ ¹Þ°Ú´Ù

±×·¯¸é ³»°¡ ½Å·ÚÇÏ´Â µ¿¾È
¾Æ´Ï, ±×º¸´Ù ´õ ¸Õ Èʳ¯±îÁöµµ

±×´ë´Â ³ª¸¦ »ç¶ûÇÒ °ÍÀÌ´Ù



O Schwore Nicht Und Kusse Nur(Lyrisches Intermezzo)

                 - Heinrich Heine


O schwore nicht und kusse nur,

Ich glaube keinem Weiberschwur!

Dein Wort ist suß, doch sußer ist

Der Kuß, den ich dir abgekußt!

Den hab ich, und dran glaub ich auch,

Das Wort ist eitel Dunst und Hauch.


O schwore, Liebchen, immerfort,

Ich glaube dir aufs bloße Wort!

An deinen Busen sink ich hin,

Und glaube, daß ich selig bin;

Ich glaube, Liebchen, ewiglich,

Und noch viel langer liebst du mich.



³ë·¡ÀÇ ³¯°³ À§¿¡

                   - ÇÏ ÀÌ ³×


³ë·¡ÀÇ ³¯°³ À§¿¡
»ç¶ûÇÏ´Â ±×´ë¸¦ Å¿ì°í

°µÁöÁî °­°¡ÀÇ Ç®¹çÀ¸·Î °¡ÀÚ
°Å±â ¿ì¸®ÀÇ ¾Æ´ÁÇÑ º¸±ÝÀÚ¸® ÀÖÀ¸´Ï


°í¿äÈ÷ È帣´Â ´Þºû ¾Æ·¡
Àå¹Ì°¡ ¸¸¹ßÇÑ Á¤¿øÀÌ ÀÖ°í

¿¬¸øÀÇ ¿¬²ÉµéÀº
»ç¶û½º·± ´©À̸¦ ±â´Ù¸°´Ù


Á¦ºñ²ÉµéÀº ¼­·Î¼­·Î ¹Ì¼Ò ÁöÀ¸¸ç
º°À» º¸¸ç ¼Ò±Ù°Å¸®°í

Àå¹Ì²ÉµéÀº ¼­·Î Á¤°ã°Ô
Çâ±â·Î¿î µ¿È­¸¦ ¼Ó»èÀδÙ


±øÃѰŸ®¸ç ¶Ù¾î³ª¿Í ±Í¸¦ Âб߰Ÿ®´Â
¿Â¼øÇÏ°í ¿µ¸®ÇÑ ¿µ¾çµé

¸Ö¸® ±Ó°¡¿¡ µé·Á¿À´Â
°­¹°ÀÇ ¸¼Àº Àܹ°°á ¼Ò¸®.


±× Á¤¿øÀÇ ¾ßÀÚ³ª¹« ¾Æ·¡
¿ì¸® ³ª¶õÈ÷ ´©¿ö

»ç¶û°ú ¾È½ÄÀÇ ¼úÀÜÀ» ³ª´©°í
ÇູÇÑ ²ÞÀ» ²ÙÀÚ²Ù³ª.



Auf Flugeln Des Gesanges

               - Heinrich Heine


Auf Flugeln des Gesanges,

Herzliebchen, trag' ich dich fort,

Fort nach den Fluren des Ganges,

Dort weiss ich den schonsten Ort.


Dort liegt ein rotbluhender Garten

Im stillen Mondenschein;

Die Lotosblumen erwarten

Ihr trautes Schwesterlein.


Die Veilchen kichern und kosen,

Und schau'n nach den Sternen empor;

Heimlich erzahlen die Rosen

Dich duftende Marchen ins Ohr.


Es hupfen herbei und lauschen

Die frommen, klugen Gazell'n;

Und in der Ferne rauschen

Des heiligen Strome Well'n.


Dort wollen wir niedersinken

Unter dem Palmenbaum,

Und Liebe und Ruhe trinken,

Und traumen seligen Traum.


  [»ç¶û°í¹é]
 
- "¾Æ±×³×½º¿©, ³ª ±×´ë¸¦ »ç¶ûÇϳë¶ó"
 
  - ÇÏÀ̳×[³ë·¡ÀÇ Ã¥]Áß, ºÏÇØ(1825~1826)Æí¿¡¼­
   ù¹øÂ° ¿¬À۽à 6¹ø
 
 
Àú³áÀÌ µÇ¾î ¾îµÒÀÌ Ã£¾Æ µå´Ï
¹Ù´Ù´Â ´õÇÑÃþ °Å¼¼°Ô ÆÄµµ ÃÆ´Ù.

¹Ù´å°¡¿¡ ¾É¾Æ ÇϾé°Ô ºÎ½¤Áö´Â
ÆÄµµÀÇ ÃãÀ» ¹Ù¶óº¸¸ç
³» °¡½¿Àº ¹Ù´Ùó·³ ºÎÇ®¾î ¿Ã¶ú´Ù.

±×¶§ ±×´ë¸¦ ÇâÇÑ »ç¹«Ä¡´Â ±×¸®¿ò¿¡ »ç·ÎÀâÇû´Ù.
¾Æ¸§´Ù¿î ¸ð½À, ±×´ëÀÇ ¸ð½ÀÀº
³» ÁÖÀ§¿¡¼­ ¸Éµ¹°í ¾îµð¿¡¼­³ª ³ª¸¦ ºÎ¸¥´Ù.
¼¼Âù ¹Ù¶÷¼Ó¿¡¼­µµ,
°ÅÄ£ ÆÄµµ ¼Ó¿¡¼­µµ,
³» °¡½¿ÀÇ ÇѼû ¼Ó¿¡¼­µµ,
¾îµð¿¡¼­³ª...
¾îµð¿¡¼­³ª...

³ª´Â °¡´À´Ù¶õ °¥´ë¸¦ ²ª¾î ¸ð·¡ À§¿¡ ½è´Ù.

"¾Æ±×³×½º¿©, ³ª ±×´ë¸¦ »ç¶ûÇϳë¶ó"

ÇÏÁö¸¸ ½É¼ú±ÄÀº ÆÄµµ°¡
ÀÌ ´ÞÄÞÇÑ °í¹é À§¸¦ µ¤Ãİ¡¸ç
ÈçÀûµµ ¾øÀÌ Áö¿ö¹ö·È´Ù.

¾àÇÑ °¥´ë¿©, ¸ÕÁöó·³ Èð¾îÁö´Â ¸ð·¡¿©,
»ç¶óÁö´Â ÆÄµµ¿©, ³­ ÀÌÁ¦ ³ÊÈñ¸¦ ¹ÏÁö ¾ÊÀ¸¸®!

ÇÏ´ÃÀº Á¡Á¡ ¾îµÎ¿öÁö°í ³» ¸¶À½Àº ´õ¿í ³¯¶Ú´Ù.
ÀÌÁ¦,
³ª Àú ³ë¸£¿þÀÌÀÇ ½£¿¡¼­
°¡Àå Å©°í Ǫ¸¥ Àü³ª¹«¸¦ ã¾Æ
±× »Ñ¸®Ã¤ »Ì¾Æ

Àú ¾ÖÆ®³ªÀÇ ºÒŸ¿À¸£´Â
»û»¡°£ ºÐÈ­±¸¿¡ ´ã°¬´Ù°¡

±× ºÒÀÌ ºÙÀº °Å´ëÇÑ º×À¸·Î
³ª Àú ¾îµÎ¿î ÇÏ´ÃÀ» ¹ÙÅÁ»ï¾Æ ¾²°Ú³ë¶ó.

"¾Æ±×³×½º¿©, ³ª ±×´ë¸¦ »ç¶ûÇϳë¶ó"°í


ÀÌ·¸°Ô Çϸé Àú³è¸¶´Ù Çϴÿ¡´Â ¿µ°ÌÀÇ ÇÊÀûÀÌ Å¸¿Ã¶ó

µÚ¿¡ ¿À´Â ÈļյéÀº ¸ðµÎ Áñ°Å¿î ¼Ò¸®¸¦ Áö¸£¸ç

Çϴÿ¡ ¾²ÀÎ ¸»À» ÀÐÀ¸¸®¶ó.


"¾Æ±×³×½º¿©, ³ª ±×´ë¸¦ »ç¶ûÇϳë¶ó"



Erklaerung

 - Heinrich Heine

Buch der Lieder, Die Nordsee, Erster Zyklus - VI


Herangedaemmert kam der Abend,
Wilder toste die Flut,
Und ich sass am Strand, und schaute zu
Dem weissen Tanz der Wellen,
Und meine Brust schwoll auf wie das Meer,
Und sehnend ergriff mich ein tiefes Heimweh
Nach dir, du holdes Bild,
Das uberall mich umschwebt,
Und uberall mich ruft,
uberall, uberall,
Im Sausen des Windes, im Brausen des Meers,
Und im Seufzen der eigenen Brust.
Mit leichtem Rohr schrieb ich in den Sand:
"Agnes, ich liebe Dich!"
Doch boese Wellen ergossen sich
uber das susse Bekenntnis,
Und loeschten es aus.

Zerbrechliches Rohr, zerstiebender Sand,
Zerfliessende Wellen, euch trau ich nicht mehr!
Der Himmel wird dunkler, mein Herz wird wilder,
Und mit starker Hand, aus Norwegs Waeldern,
Reiss ich die hoechste Tanne,
Und tauche sie ein
In des Aetnas gluhenden Schlund, und mit solcher
Feuergetraenkten Riesenfeder
Schreib ich an die dunkle Himmelsdecke:
"Agnes, ich liebe Dich!"

Jedwede Nacht lodert alsdann
Dort oben die ewige Flammenschrift,
Und alle nachwachsende Enkelgeschlechter
Lesen jauchzend die Himmelsworte:
"Agnes, ich liebe Dich!"


 

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